Zum Leitartikel im Spiegel Nr. 17/2013
Generation Stress ist im Spiegelartikel die Bezeichnung für die Kinder und Jugendlichen, die heute Deutschlands Schulen besuchen. Ist sie angemessen, und wenn ja, warum trifft sie zu?

Nicht das erste Mal, und ganz sicher auch nicht das letzte Mal, veröffentlicht der Spiegel einen Artikel, der sich mit unserem Bildungssystem befasst, diesmal ist das Hauptthema wieder der sogenannte G8 Abschluss, also das Abitur nach 8 Jahren weiterführender Schule, nicht erst nach neun. Dabei kommt der Spiegel zu dem Schluss, dass in der derzeitigen Form das Lernen an den Schulen letztlich für alle Beteiligten eine hohe Belastung ist, für die Schülerinnen und Schüler, die Eltern, und implizit auch erwähnt, für die Lehrerinnen und Lehrer.

Lernen muss weh tun

Es ist sehr leicht, sich von dieser Feststellung zu distanzieren, stattdessen sich selbst mit den eigenen Schulerlebnissen in den Mittelpunkt zu stellen, die häufig auch nicht so hervorragend waren, und sich dahinter zu verschanzen: „Bei uns war das alles auch nicht besser, und viel strenger. Lernen geht nur wenn es weh tut. Und außerdem kommt der Fachkräftemangel mit großen Schritten auf uns zu, wir müssen den Nachwuchs sichern, Ausbildung ist wichtig.“

Bildung oder Ausbildung?

Keine Frage, das ist sie. Es ist allerdings sehr wohl eine Frage, wie diese denn durchgeführt werden soll und auch, welche Inhalte sie umfasst. Leider finden sich im Spiegelartikel dazu nur ganz versteckt einige Hinweise. Bildung ist jedoch mehr als nur Ausbildung, einerseits, und andererseits haben die meisten von uns versucht, sich in einem Fachbereich ausbilden zu lassen, der unser Interesse geweckt hat, für den wir uns begeistern konnten. Das hatte Folgen: sehr häufig wurden plötzlich aus ehemals schlechten SchülerInnen gute und sehr gute angehende Fachkräfte, ob in einer Ausbildung oder in einem Studium spielt dabei keine Rolle.

Lernen in der Schule sollte auch Spaß machen

Woher kommt das? Kann man davon nicht etwas auf die Schule übertragen? Und soll es denn den SchülerInnen von heute wirklich nicht besser gehen als den vorangegangenen Generationen? Warum sollen sie ähnlich schlechte Erfahrungen machen wie diejenigen vor Ihnen? Gönnen wir ihnen etwa keine bessere Schulzeit?

Lesen Sie mehr zum Thema in der kommenden Woche. Den Leitartikel des Spiegel finden Sie auf Spiegel-online.

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